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Die Wünschelrute und diejenigen, die sie zu früherer Zeit nutzten.
Das Geheimnis Wünschelrute und der Rutengänger
Das Geheimnis der Rutengänger ist eine Headline, die Erwartungen weckt. Doch welche Erwartungen werden geweckt? Möchten Sie etwas über den Charakter oder die Ausstrahlung der Rutengeher erfahren? Erwarten Sie, daß der Rutengänger über magische Kräfte verfügt? Oder hat Ihre Erwartung mit der Geschichte der Rutengänger zu tun? Wollen Sie Namen wissen, wollen Sie wissen, was die Rutengänger gesucht haben?
Nun, auf dieser Seite erfahren Sie etwas über die Geschichte der Rutengänger und über die Rutenmeister selber. Auf der Seite Die Kunst des Rutengehens und Pendelns erfahren Sie, ob der Rutler über magische Kräfte verfügen muß oder nicht.
Zwei Rutengänger aus dem 17. Jahrhundert, wahrscheinlich bei der Suche nach Rohstoffen.
Seit wie vielen Jahrtausenden Menschen das Rutengehen beherrschen ist ungewiss. Sicher ist, daß es schon viele tausend Jahre Rutengänger gibt.
War Moses schon ein Rutenmann? Dies wird oft erzählt und der Gedanke mag nahe liegen. Nach den Aussagen der Bibel dürfte Moses jedoch kein Rutengänger gewesen sein, denn er suchte nicht mit seinem Stab nach Wasser und wartete, bis der Stab / die Wünschelrute ausschlug. Gott selbst sagte Moses genau, wo und wie er Wasser bekommen würde. "Rede zu dem zerklüfteten Felsen", gebot Gott," damit er sein Wasser gibt".(4. Mose 20-8). Rutengänger sagen Ihren Auftraggebern nur, wo sie graben sollen. Doch als Moses mit seinem Stab an den Felsen schlug, drang ein Strom von Wasser hervor.
Andererseits wird von Flavius Josephus (Geschichtsschreiber) um 300 v. Chr. berichtet dass sich Moses etwa 1.500 v. Chr. eine Gabelrute anfertigte.
Ob Moses nun ein Rutengeher war oder nicht, ändert nichts daran, dass es seit Jahrtausenden Rutengänger gibt. So berichtet Pater Emil hoch in seinem Buch Strahlenfühligkeit folgendes:
Älteste Hinweise
Etwa 13 500 v. Chr. gab es in Südafrika und Togo bereits Brunnenanlagen und Zinkbergwerke. Man nimmt an, daß die Plätze dafür nicht ohne Hilfe von Rute und Pendel entdeckt worden wären. Ca. 6000 v. Chr.: Aus dieser Zeit sind uns die Felsenbilder von Tassili in der nördlichen Sahara bekannt, die Rute und Pendel zeigen. Ca. 4000 – 1500 v. Chr.: Buschmann-Malereien im nordwestlichen Kapland sind bis heute noch stumme Zeugen radiästhetischer Arbeit. Ca. 3000 – 300 v. Chr.: In Grabstätten von Pharaonen im "Tal der Könige" (Ägypten) fand man aus dieser Zeit Sandsteinpendel sowie Bilder von Priestern mit dem Gabelzweig.
Etwa 2200 v. Chr. erließ der Kaiser Kuang Yü in China ein Edikt, in dem es hieß, daß kein Haus gebaut werden dürfe, bevor die "Erdwahrsager" (heute Rutengänger und Pendler) nicht bestätigt hätten, daß die Baustelle frei von "Erddämonen" (heute: Erdstrahlen genannt. Die Menschen der damaligen Zeit wussten schon, dass Erdstrahlen krank machen können. Anm. d. Redaktion) sei. Auf einem Relief aus der damaligen Zeit ist der Kaiser Kuang Yü mit der Wünschelrute dargestellt. Ca. 2000 v. Chr.: Bei Ausgrabungen in Babylon fand man den gegabelten Stock an den Säulen eines Tempels. Aus derselben Zeit ist uns aus dem Kulturkreis der Hethiter ein Relief eines Rutengängers erhalten. Die Hethiter waren ein indogermanischer Stamm, der damals in die heutige Türkei eindrang. Ca. 1900 v. Chr.: Aus dieser Zeit lesen wir im Alten Testament (Gen 44, 5), da8 Josef von Ägypten mit einem silbernen Becher weissagte. Von Josefs Frau Asheneth berichtet die Geschichte, daß sie in Ägypten Wasser mit einer Rute entdeckte. ('a. 150() v. Chr.: Flavius Josephus berichtet in seiner Ceschichtsschreihung um 300 v. Chr., daß Moses eine Gabelrute anfertigte. Ebenfalls aus der Zeit um 1500 v. Chr. stammen Berichte, wonach die Chaldäer eine Schutzgöttin der Rutenkunst verehrten, die sie Nin Gris Zida nannten. Zur gleichen Zeit spielte im gro8en Wissen der Brahmanen in Indien die Kenntnis und praktische Anwendung der Rute mit Bezug auf Strahlen eine gro0e Rolle. Von etwa 1000 v. Chr. bis heute finden sich in Persien Hinweise auf radiästhetische Arbeit.
In der frühchristlichen Zeit hört man wenig von Rutengängern. Plinius der Ältere ( + 79 n. Chr.) bezeichnet die Wünschelrute als das Werkzeug der Wasserschmecker. Amianus Marcelinus erwähnt um 370 n.Chr. den Pendelgebrauch für Orakelzwecke.
Seltsamerweise taucht im tiefsten Mittelalter die Wünschelrute wieder öfter auf. So wird im Nibelungenlied die Wünschelrute, damals Wunsciligerta genannt, gleich vielfach erwähnt.
Zwischen 1.100 und 1.300 n. Chr. wird die Wünschelrute von Hildegard v. Bingen, Wolfram von Eschenbach (im Parzival) und Konrad von Würzburg genannt. Sie sprechen von der Würü ( Wünschelrute )
Rutengänger aus Christoph Weigels Berg-Kostümbuch (im Jahr 1721)
Rutengänger werden ab dem 15. Jahrhundert wieder öfter erwähnt. Alexander Agricola, Paracelsus, Goethe sind nur einige berühmte Rutengänger.
Bergbauingenieure zogen mit der Rute durch Europa und suchten mit ihr nach Kohle und Metallen. So entstanden ab dem 15. Jahrhundert viele Kohle-, Silber-, und Kupferminen. Die damalige Zeit verdankt der Wünschelrute und den Rutengängern einiges an Reichtum.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts hin haben Rutengänger beobachtet, dass Menschen die stark durch Wasseradern oder Gesteinsbrüche belastet waren, sehr wahrscheinlich dadurch erkrankten. Mit diesen Beobachtungen wurde das Interesse auch auf Tiere und Pflanzen gerichtet. Die Wünschelrutengänger fanden heraus, dass es Tiere und Pflanzen gibt, die sich besonders wohl in Erdstrahlenbelastung fühlen ( sogenannte Strahlensucher ) und andere, die die Belastung meiden ( sogenannte Strahlenflüchter ). Eine englische Rutengängerin berichtet 1897, dass Bienen ( Strahlensucher ), deren Stock Erdstrahlen belastet steht, bis zum dreifachen mehr an Honig geben als Bienen, deren Stock nicht Erdstrahlen belastet steht.
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurden von einigen Rutenmeistern oder Interessierten Untersuchungen über die krankmachende Wirkung von Erdstrahlen angestellt. Die Interessierten waren keine Rutengänger und den Rutengängern fehlte wohl das methodische und wissenschaftliche Vorgehen. So hat es noch fast 30 Jahre gedauert, bis Freiherr von Pohl 1929 in einer Feldstudie eindeutig nachweisen konnte, dass Erdstrahlen krankmachend sind, ja sogar zu Krebserkrankungen führen können.
Mit dieser neu entdeckten Erkenntnis haben sich viele Ärzte mit der Wünschelrute betätigt und geforscht. Zu ihnen gehören Dr. med. Hager, Dr. med. Blos, Dr. med. Hartmann, Dr. med. Curry, Dr. med. Aschoff, Dr. med. Issels und viele mehr. Alle diese Ärzte haben festgestellt und bescheinigt, daß Erdstrahlen ( Wasserader, Gesteinsbruch, Gesteinsverwerfung, Globalgitter- und Currygitter-Netzpunkte ) unseren Körper im Laufe der Jahre krank machen können.
Durch dieses Wissen, welches ja in vorchristlicher Zeit schon einmal bekannt war, angeregt, hat sich das Betätigungsfeld der Rutengänger gewandelt. Heute sind die meisten Rutengänger mit dem Suchen nach Störzonen beschäftigt. Sie suchen in Schlafzimmern nach Erdstrahlen-Belastungen und in diesem Zusammenhang auch nach Elektrosmog-Belastungen.
Falls Sie unter Symptomen wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Alpträumen, Migräne, Kopfschmerzen, nächtlichen Schweißausbrüchen oder schweren Krankheiten leiden und Ihren Schlafbereich untersuchen lassen möchten, können Sie hier einen geprüften und versierten Rutengänger beauftragen.